Erlaube es dir, groß zu träumen und zu manifestieren (1)
Shownotes
Du hast einen Traum, du machst und tust, doch du bewegst dich kaum voran. Woran das liegen kann, beleuchten wir in dieser Podcastfolge ahhand von Beispielen aus dem Leben. Wir schauen auch, wie du deinen wahren Traum findest, der wirklich dein Traum ist und wie du erste Schritte unternehmen kannst, um ihm Wirklichkeit werden zu lassen. Es gibt wieder Journaling-Übungen, die dir zu mehr Klarheit und Kraft verhelfen, an deinem Traum auch dranzubleiben, egal, welche Herausforderungen es gibt.
Diese Episode ist Teil 1 eines Zweiteilers.
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Ich bin Anne-Kerstin Busch, Schreibmentorin & Transformations-Coach. Mein Anliegen ist es, dich durch das Schreiben zu unterstützen, dass du klarer siehst, in welche Richtung du gehen willst, um dir ein erfülltes Leben zu kreieren.
Außerdem helfe ich Coaches, Heilpraktikern und Berater:innen ihr Ratgeber-Buch oder ihre Business-Story zu schreiben und ihre einzigartige Autorenpersönlichkeit aufzubauen.
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Musik Intro/Outro: Sunset Dive von Black Rhomb https://www.premiumbeat.com/de/
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00:00:00: Ja, fragst du dich auch manchmal: Warum bin ich in meinem Leben immer noch nicht weitergekommen? Warum bin ich immer noch nicht dort, wo ich hin möchte? Ja, was ist denn los? Andere scheinen immer Glück zu haben und bei mir geht so gar nichts voran. Ja, diese Podcast-Folge beschäftigt sich mit dem Thema groß träumen und manifestieren.
00:00:25: Wobei das Manifestieren in der nächsten Folge drankommt. Jetzt geht es erst mal ums Träumen in dieser Folge. Und da erfährst du dann auch etwas von mir, was dir vielleicht noch kein Manifestationscoach da draußen erzählt hat. Und du erfährst, wie du jetzt sofort damit starten kannst, deinem Leben eine neue Richtung zu geben. Herzlich willkommen.
00:00:52: Ja. Träumen und Manifestieren. Es gibt eine Menge Coaches da draußen, die von sich behaupten, dass sie den richtigen Code haben, das richtige Set an Übungen oder was auch immer. Vielleicht kennst du selbst einige davon. Vielleicht hast du schon einiges ausprobiert und es hat irgendwie bisher nicht geklappt.
00:01:13: Und vielleicht bist du deshalb auch enttäuscht, hast resigniert und denkst: Na ja, andere haben halt mehr Glück als ich. Zunächst einmal, viele dieser Ideen, Coaching-Übungen etc. haben einen wahren Kern. Für mich zeigen sie jedoch nur Teilaspekte auf. Und das ist oft der Grund dafür, weshalb es mit der Manifestation eines Lebenstraums nicht immer so wirklich klappt.
00:01:41: Ja, die einen sagen, man muss nur bestellen, das Universum liefert. Andere sagen wiederum, das Mindset ist wichtig. Wenn du kein positives Mindset hast, dann wird das nix. Und wieder andere sagen, du musst die Schwingung erhöhen. Wenn du deine Energie auf Reichtum einschwingst, dann wirst du ihn anziehen.
00:02:01: Oder sage spezielle Affirmationen und dann wird sich dein Leben ändern. All diese Dinge sind gut, aber sie können auch unwirksam sein, wenn nämlich dein Unterbewusstsein dagegen arbeitet. Ja, wenn du zum Beispiel mal irgendetwas erlebt hast, dass du auf der Bühne gestanden hast und man hat dich ausgelacht. Nur so ein kleines Beispiel. Und viele, viele Jahre später möchtest du vielleicht Speaker werden und auf großen Bühnen sprechen.
00:02:32: Und du wunderst dich immer, warum das nicht klappt, warum du keine Aufträge bekommst und so. Dann kann es sein, dass dieses Ereignis damals, wo du ausgelacht wurdest, wo du dich geschämt hast, wo du dich am liebsten verstecken wolltest, in deinem Unterbewusstsein immer wieder dadurch aktiviert wird und dass du deshalb eben dann auch diesen Traum nicht wirklich dir erfüllen kannst. Das ist zum Beispiel ein Grund, warum es verhindert wird. Und vor allem kann es sein, stell dir mal vor, du warst, was weiß ich, als Kind mit 12 auf der Bühne. Man hat dich ausgelacht und jetzt bist du vielleicht 52 und hast dieses Ereignis völlig vergessen.
00:03:16: Du hast es verdrängt, aber dein Unterbewusstsein weiß es halt noch. Ja, von diesen ganzen Sachen, die ich erwähnt habe, ist nicht wirklich was falsch. Jede übung kann man ausprobieren. Aber ich bin der Meinung, das Ganze geht auch noch viel tiefer. Und da wollen wir jetzt mal ein wenig hinschauen.
00:03:34: Ja, für das Thema Träumen und Manifestieren, da sind ganze Bücher drüber geschrieben worden. Da nehmen wir uns jetzt mal 2 Podcastfolgen Zeit. In dieser Folge geht es also ums Träumen, also darum, was wirklich dein Lebenstraum ist. Und in der nächsten Folge schauen wir uns dann das Thema Manifestieren an. Ich frage dich zunächst einmal: Erlaubst du es dir, dir dein Leben zu erträumen, was du wirklich willst, was deiner DNA entspricht?
00:04:03: Wie fühlt sich das an, wenn du diesen Satz hörst? Schreib darüber, nimm dein Tagebuch und schreib darüber. Fällt dir das leicht oder kommt dann sofort so was wie: Das darf ich nicht, das habe ich nicht verdient oder so. Schau mal, wenn du ja dazu sagen kannst, dann hast du schon mal den ersten Schritt gemacht.
00:04:22: Es kann natürlich sein, dass du bisher immer nur funktioniert hast. Du hast dir einfach gedacht: Na ja, ich leb mein Leben, ich funktioniere. Und du hast sogar vielleicht vergessen, was dein Traum ist. Ja, wenn das bei dir der Fall ist, dann ist jetzt vielleicht der Zeitpunkt, dass du dich wieder daran erinnerst. Und da kannst du dir auch wieder Fragen stellen. Wer wolltest du sein, als du jünger warst?
00:04:53: Passt das überhaupt noch oder passt das eher nicht mehr? Dann kannst du gucken, wer würdest du jetzt gerne sein? Kreiere dir einfach einen neuen Traum. Ja, und nun habe ich eine Geschichte von mir, die ich sehr spannend finde im Nachhinein. Ein Traum, der gar nicht mein eigener Traum war.
00:05:16: Ja, ich war 16 Jahre alt und wollte unbedingt das Geigenspiel erlernen. Mein Traum war es damals, Orchestermusikerin zu werden. Aber viele Menschen, auch Fachleute, rieten mir davon ab. Das wäre ja viel zu spät, hätte ich früher anfangen müssen und so weiter und so fort. Dennoch hatte ich das große Bedürfnis, Geige zu lernen und ich nahm Geigenunterricht, hatte verschiedene Lehrer und Lehrerinnen und gute und weniger gute.
00:05:48: Und am Schluss hatte ich eine ganz tolle Lehrerin, mit der ich heute auch noch befreundet bin. Und bei der schaffte ich es immerhin, ein Violinkonzert von Mozart zu spielen. Und aus vielerlei Gründen wurde aber dann nichts aus dem Beruf der Orchestermusikerin. Ja, zum einen hatte ich ja meine Augenprobleme, zum anderen habe ich dann einen anderen Job bekommen irgendwann. Also: Es sprach einfach vieles gegen diesen Traum.
00:06:16: Ich musste akzeptieren, dass ich das nicht verwirklichen konnte, obwohl ich damals alles dafür gegeben hatte. Immerhin durfte ich dann aber ab und zu bei kleinen Orchesterprojekten mitmachen oder auch in der Kirche spielen. Und irgendwann, ja, wie gesagt, dann kam der Job und dann ließ ich das Geigenspiel komplett los, weil Ich hätte auch gar keine Gelegenheit mehr zum Üben gehabt und Musikerin konnte ich ja eh nicht werden. Und erst Jahre später wurde mir bewusst, dass der Wunsch, Musikerin zu werden, gar nicht wirklich mein eigener Wunsch war. Eines Tages erzählte meine Mutter mir nämlich, dass sie als junger Mensch das Bedürfnis hatte, es war ihr Traum, Pianistin oder Sängerin zu werden.
00:07:07: Aber es gab für sie diese Gelegenheit nicht. Und unbewusst hatte ich als Erstgeborene offensichtlich diesen Wunsch übernommen und wollte es für sie ausleben. Ja, wer sich mit systemischem Coaching beschäftigt, weiß, dass solche Dinge in Familien immer mal wieder vorkommen. Vielleicht sind es bei dir andere Themen und Beispiele. Also im Nachhinein bin ich so froh, dass sich dieser Traum nicht erfüllt hat, denn es hätte nicht so gepasst, wie ich es geglaubt habe.
00:07:36: Also deshalb, wenn sich ein Traum nicht verwirklicht, dann kann es auch deshalb sein, weil es gar nicht dein Traum ist. Doch oft ist einem das nicht bewusst. Wenn du also einen Traum hast, etwas zu tun, gerade vielleicht auch beruflich, dann frage dich: Ist es wirklich mein Traum? Und hier kommt jetzt wieder das Tagebuch ins Spiel. Schreibe darüber, wie es wäre, wenn du exakt diesen Traum leben würdest, den du jetzt gerne dir erfüllen möchtest.
00:08:07: Beschäftige dich damit, um herauszufinden, ob es wirklich dein Traum ist. Aber frage dich eventuell auch, wenn du dir nicht ganz sicher bist: Gibt es enge Verwandte oder Familienmitglieder, die einen ähnlichen Traum haben, ihn aber nie verwirklichen konnten? Also das kann ein Indiz dafür sein, dass du eventuell stellvertretend für eine andere Person einen Traum leben willst, der gar nicht wirklich dein Traum ist. Jetzt aber: Jetzt geht es darum, wie du deinen eigenen Traum findest, der also wirklich dein Traum ist. Und hierfür gebe ich dir ein paar Fragen an die Hand, über die du dann auch wieder schreiben kannst.
00:08:47: Frage dich als Erstes: Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest du dann tun? Schreibe einfach das auf, was aus dir selbst herauskommt, wenn du über diese Frage reflektierst. Frag dich außerdem: Was ist dir so wichtig, dass du an der Umsetzung dranbleibst, auch wenn es manchmal schwierig wird? Und frage dich auch: Wo möchtest du in 5 Jahren stehen? Wer möchtest du sein?
00:09:20: Schreibe über diese Themen und schreibe so lange, wie du es brauchst. Nimm dir ruhig ein paar Tage, Monate Zeit, wie du auch immer, was du auch immer brauchst, bis du Klarheit über deinen Traum hast. Und horche auch immer wieder nach innen. Ja, was sagt denn dein Höheres Selbst? Bekommst du Antworten über deine Intuition zum Beispiel? Wir hatten das Thema schon in anderen Podcastfolgen.
00:09:46: Ja, loslassen, was nicht mehr zu dir gehört, öffnet neue Türen. Wenn es dir also so ähnlich geht, vielleicht wie mir, als ich das Geigenspiel loslassen musste und den Gedanken an ein Musikstudium aufgeben musste, bekam ich etwas ganz anderes geschenkt. Manchmal öffnet sich dann eine neue Tür. Und bei mir war es das Schreiben.
00:10:11: Also ich habe in den 80ern schon ein bisschen Tagebuch geschrieben, habe so kleine Gedichte geschrieben und Geschichten. Und dann aber, als ich nicht mehr Geige spielen konnte, habe ich dann eben mit dem kreativen Schreiben angefangen und hatte dann schon bald den Wunsch, einen eigenen Blog zu machen. Mein erster Blog hieß "Herzensweisheit". Dort habe ich eine Zeit lang jede Woche einen Artikel veröffentlicht. Und dass ich dran blieb, habe ich auch einem Freund zu verdanken.
00:10:41: Damals startete auch er mit einem Blog und wir versprachen uns, dass wir jede Woche einen Blogartikel schreiben würden. Und wenn ich dann am Sonntagabend meinen Blogartikel nicht veröffentlicht hatte, konnte ich sichergehen, dass ich einen Anruf von ihm bekam, was denn mit meinem Blogartikel wäre. Genauso war es andersrum. Wenn sein Artikel nicht da war, habe ich angerufen. Das hat mich total angespornt, also sich so einen Buddy zu suchen, der einen einfach unterstützt, die eigenen Träume zu verwirklichen.
00:11:14: Ja, später machte ich aus diesen Blogartikeln auch ein Buch, weil die Blogartikel waren auch so Geschichten aus meinem Leben, was ich daraus gelernt habe, lustige Begebenheiten und so. Und ja, und das Buch nannte ich: "Wenn das Leben Geschenke macht". Ich werde das auch in den Shownotes verlinken. Ja, das war übrigens ein weiterer Traum, den ich mir erfüllte, weil ich erinnerte mich dann daran, dass ich im Bad bei mir so eine Collage hängen hatte. Eine Zeit lang, da hatte ich ein Bild mit einer Schreibmaschine und einem Buch, und es war für mich ganz klar, ich möchte mal Bücher schreiben.
00:11:56: Und manchmal wird einem einiges auch erst im Nachhinein klar. Also als ich dann mal zurückgeblickt habe, habe ich gemerkt, wie meine innere Führung mich geführt hat. Sie hat mich davor bewahrt, Orchestermusikerin zu werden, weil es wäre nicht richtig gewesen, obwohl ich geglaubt habe, es wäre mein Traum. Und sie schenkte mir das Schreiben. Und ich bin im Nachhinein dankbar, dass das mit dem Beruf Orchestermusikerin nicht geklappt hat, weil es hätte zu mir nicht so wirklich gepasst, wie ich damals geglaubt habe zunächst.
00:12:30: Das Schreiben ist bis heute, so viele Jahre später, immer noch Bestandteil meines Lebens. Und bevor es ans Manifestieren geht, womit wir uns im nächsten Podcast beschäftigen werden, sind diese 3 Schritte wichtig. Das fasse ich jetzt noch mal zusammen. Erstens: Finde heraus, was dein Traum ist. Also wirklich dein Traum.
00:12:51: Schaue, ob es auch wirklich dein Traum ist und nicht der Traum eines anderen. Zweitens: Wenn du nicht weißt, was dein Traum für dein Leben, deinen Beruf etc. ist, dann beantworte für dich die Fragen, die ich weiter vorne erwähnt habe. Und drittens: Schreibe dir deinen Traum in wenigen Sätzen auf und bitte deine innere Führung um Unterstützung bei der Verwirklichung. Dein Höheres Selbst, deine Seele, dein Geistführer, wie du es auch immer nennen magst, steht an deiner Seite und unterstützt dich über deine Intuition.
00:13:26: Ja, es kann so erfüllend sein, wenn man seinen Lebenstraum gefunden hat und ihn leben kann. Jenseits von einfach nur funktionieren, so wie die Gesellschaft oder die Familie oder wer auch immer es will. Ja, und solltest du dich jetzt fragen: Bin ich nicht schon zu alt, um jetzt noch mal meinen Traum zu leben? Vielleicht bist du schon 50+ oder sogar 60+. Dann rufe ich dir zu: Wenn nicht jetzt, wann dann?
00:13:55: Fange an, dich immer mehr mit den Dingen zu beschäftigen, die dich erfüllen. Nutze die Chance, die du jetzt (noch) hast.
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