Die Geschichte die du dir erzählen solltest ... und wie sie dir hilft, dein Selbstvertrauen zu steigern

Shownotes

Kennst du das auch? Es gibt Zeiten, da glaubst du nicht an dich selbst, da denkst du, du schaffst es nicht, deine Ziele zu erreichen, Karriere zu machen, deinen Lebenstraum zu leben.

Vielleicht erinnerst du dich an eine Zeit im Leben, wo Dinge nicht so geklappt haben, wie du es dir vorstellst. Und dann erzählst du dir und anderen immer ähnliche Geschichten. Doch was machen diese Geschichten mit dir? Welche Samen säst du damit in deinem Leben?

Im Podcast bekommst du Tipps, wie du im Selbstcoaching neue Wege gehst. Wie du die alten Geschichten loslässt, die dir nicht gut tun. Eine große Rolle spielt dabei wieder das Tagebuch.

**Mehr über mich:

Ich bin Anne-Kerstin Busch, Schreibmentorin & Transformations-Coach. Mein Anliegen ist es, dich durch das Schreiben zu unterstützen, dass du klarer siehst, in welche Richtung du gehen willst, um dir ein erfülltes Leben zu kreieren.

Außerdem helfe ich Coaches, Heilpraktikern und Berater:innen ihr Ratgeber-Buch oder ihre Business-Story zu schreiben und ihre einzigartige Autorenpersönlichkeit aufzubauen.

**https://annekerstinbusch.com/ueber-mich/

https://schreiboase.de/

Komm in meine kostenfreie Community "Klarheit durch Schreiben"!

Hier erfährst du mehr darüber: https://schreiboase.de/klarheit-durch-schreiben/

Mein neues Buch Wecke den kreativen Funken in dir! mit Journaling-Inspirationen, die dich weiterbringen, bekommst du überall, wo es gute Bücher gibt.

Darum geht es in dem Buch: https://annekerstinbusch.com/wecke-den-kreativen-funken-in-dir/

Hier findest du mich bei YouTube: https://www.youtube.com/@AnneKerstinBusch

Musik Intro/Outro: Sunset Dive von Black Rhomb https://www.premiumbeat.com/de/

Transkript anzeigen

Herzlich willkommen zum Podcast Tinte, Träume und Transformation. Diesmal schauen wir auf ein ganz wichtiges Thema: Die Geschichte, die du dir ab jetzt erzählen solltest und wie sie dir hilft, dein Selbstvertrauen zu steigern.

Ja, welche Geschichten erzählst du dir so über dich und dein Leben? Was fühlst du dabei? Oft erzählen wir uns ja solche Geschichten und das kenne ich von mir sehr gut. "Ich schaffe das nicht. Ich kann das nicht. Alle anderen sind besser als ich. Als ich dies oder jenes versucht habe, hat es schon wieder nicht geklappt. Damals habe ich versagt." Heute werde ich wahrscheinlich auch versagen.

Ja, viele Jahre lang habe ich mir ständig nur solche Stories erzählt. Und wie habe ich mich dabei gefühlt? Klein, unbedeutend und schlimmstenfalls sogar wie eine Versagerin. Ja, schau mal, manchmal ist man sich dessen auch gar nicht bewusst.

Manchmal läuft das auch so als Gedanken ab. Da denkt man: Boah, ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Ich glaube, ich kann das nicht. Da denkt man: Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.

Und damals habe ich das auch nicht geschafft. Und ja, ich mache es besser nicht. Und so, wenn es um Veränderung geht und ja, da und da ist das und das passiert. Ich bin halt nicht gut genug und all solche Sachen. Manchmal läuft es auch nur als Gedanken ab und das ist oft das Fatale.

Es läuft unbewusst ab. Und wenn wir das ständig machen, dann ist das so wie so ein Nährboden. Da werden ja auch wie Samen gesät. Man kann ja solche oder solche Samen säen und wenn die aufgehen, kommt halt etwas Bestimmtes raus. Entweder ganz tolle, wunderschöne Blumen oder irgendwie was, was wir eigentlich nicht wollen.

Und im Prinzip wollen wir ja nicht an uns selbst so rumkritisieren. Das ist ja auch dieser Teil in uns, dieser innere Kritiker oder die innere Kritikerin. Ja, dieser Teil ist ja dafür da, uns vor einer Blamage zu bewahren. Aber er übertreibt es manchmal gern. Und ja, wie gesagt, man erinnert sich dann unbewusst vielleicht an Dinge, wo wirklich mal was nicht geklappt hat.

Und so ging es mir neulich. Ich bin an einem Platz vorbeigekommen und da kamen unangenehme Erinnerungen. Also ich sah so die Markierungen, das war so wie so eine, ja, wie so eine Fahrbahn für Tests, so in klein, mit Zebrastreifen, mit so einer liegenden Acht, ja, wo man mit dem Rad langfahren konnte und so. Also ich wusste sofort, oh ja, das ist das Thema Fahrprüfung mit dem Rad, was ich so in der Grundschule auch hatte. Tja, und jetzt ratet mal, Natürlich, ich habe die Prüfung damals nicht bestanden.

Mir hat man auch nicht gesagt, warum, sondern einfach, nein, du bist durchgefallen. Und natürlich war ich enttäuscht. Das kam dann noch vor allen, vor der ganzen Klasse und so. Ja, und in dem Moment habe ich wieder daran gedacht. Ja, jetzt hätte ich natürlich das so machen können, hätte ich mir ganz viele Dinge aufzählen können, was alles auch noch nicht geklappt hat, oder ja, wie unverschämt das damals war mit der Lehrerin.

Und ich hätte mich so richtig in diesen Sog reinbegeben können, wo ich immer tiefer in dieses: Ach na ja, was mich schwächt. Ich bin nicht gut genug. Und war ja klar, so sportliche Dinge, das hat mir ja eh noch nie gelegen. Und so weiter und so fort. Ja, beobachte dich mal, ob du so etwas auch machst und wie du dich dabei fühlst, wenn du dich auf so etwas fokussierst.

Also das sind dann eben die Samen, die du dadurch säst, sind dann eher wahrscheinlich das Gefühl, sich klein zu fühlen, sich unvollkommen zu fühlen und auch vielleicht eher ein Versager zu sein.

Und natürlich können wir wieder das Tagebuch nutzen, um es anders zu machen, um das zu transformieren. Also deshalb, jetzt ist wieder der Zeitpunkt, wo du dein Tagebuch zur Hand nimmst. Oder wenn du natürlich im Auto sitzt und unterwegs bist, dann machst du das später. Du kannst dir ja die Folge dann auch noch mal anhören und dann stoppen an der Stelle.

Ja, denn jetzt schauen wir, wie man solche Geschichten transformieren kann, also wie du das machen kannst, wie ich es auch mache und wie du auch positive Gefühle erzeugen kannst und dir schenken kannst und letztendlich damit dein Selbstvertrauen stärken kannst.

Als Erstes ist es aber schon wichtig, das nicht zu unterdrücken, das andere. Nimm also dein Tagebuch oder ich würde dir sogar raten, ein extra Blatt Papier und dann schreib ruhig mal, wenn du gerade eine - es geht nur darum, wenn du gerade so eine Situation hattest wie ich mit dieser Radfahrprüfung als Kind, wo ich das nicht geschafft habe. Und das kam jetzt gerade hoch und war im Außen was, was mir das gezeigt hat, was mich wieder daran erinnert hat. Und dann schreibst du das auf, schreibst auch deine Gefühle auf und dann kannst du zum Beispiel sagen: Ja, ich schmeiß den Zettel weg, ich zerreiße ihn in kleine Stücke, schmeiße ihn weg. Oder du machst so eine innere Übung, dass du dir vorstellst, der Zettel fliegt der Sonne entgegen und das Licht der Sonne transformiert den Zettel und dann ist er auch weg.

Und dann hast du dich darum gekümmert, hast es nicht unterdrückt und hast kreativ was damit gemacht. Wie gesagt, wenn du gerade nicht so eine Situation hattest, dann musst du das nicht machen. Es geht nur darum, dass du eben das, was gerade in dir hochkommt, nicht einfach unterdrückst, sondern kreativ damit arbeiten kannst.

Ja, es gibt ja diesen Ausspruch, der wohl aus Südafrika stammt, wie ich recherchiert habe: "Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich." Wenn so etwas hochkommt, haben wir uns dann mit dem Schatten der ja auch in uns ist, beschäftigt.

Und wir können uns aber auch mit der Sonne in uns beschäftigen. Und das, finde ich, sagt diese Lebensweisheit aus. Also ich finde, das ist ein schöner Spruch. Ja, letztendlich hilft es ja nicht weiter, wenn man noch mehr Samen sät wie: Ich bin gescheitert, ich bin nicht gut genug etc. Das, denke ich, ist jedem klar und Manchmal ist es eben super oder gut, wenn man das bewusst hinter sich lassen kann.

Und dafür gibt es jetzt die nächste Übung. Und wenn du gerade nicht Auto fährst und/oder etwas anderes machst, wo du dich konzentrieren musst, dann kannst du dann auch gleich erst mal stoppen, wenn ich dir die Übung erzählt habe und sie machen. Also es gibt bestimmt Dinge in deinem Leben, mag es jetzt im Moment noch so schwierig sein, die dich auch mal glücklich gemacht haben, wo du stolz warst, dass du etwas geschafft hast. Ich nenne das die Meilensteine im Leben. Und über diese Meilensteine zu schreiben, das kann glücklich machen.

Das stärkt auch das Selbstvertrauen. Ja, man sät eben den Samen. Da habe ich was geschafft, da habe ich das geschafft und das habe ich auch geschafft. Und das gibt ein gutes Gefühl. Und natürlich stärkt es auch eher das Selbstvertrauen, als wenn man immer denkt: Ich kann das ja alles nicht.

Ja, als Kleinkind hast du laufen gelernt. Du bist hingefallen, aber immer wieder aufgestanden. Irgendwann hast du wahrscheinlich deinen Schulabschluss gemacht. Auch ein Meilenstein. Du hast eine Lehre abgeschlossen oder dein Studium.

Du hast vielleicht einen Umzug gemeistert, dein erstes Kind bekommen. Du bist den ersten Job angetreten und bist aus 100 Bewerber:innen ausgewählt worden. Auch das ist etwas, wo man stolz sein kann drauf, wo man glücklich sein kann drüber. Vielleicht hast du auch eine Krankheit überwunden oder du hast ein Unternehmen gegründet. Ja, natürlich kann man auch gucken: Hast du eine Sportart gelernt und Wettkämpfe gewonnen oder dein erstes Schülervorspiel mit dem Klavier, der Geige, der Blockflöte, was auch immer?

Was gibt es noch? Was hast du gemacht, um Träume zu verwirklichen? Was hast du gemacht, obwohl du vielleicht ein bisschen Angst davor hattest? Mir ist es damals vor Jahrzehnten mit meiner ersten Wohnung so gegangen. Ich habe ja auf einem kleinen Dorf gelebt mit meinen Eltern und ich bin sehr spät von zu Hause ausgezogen.

Und ich hatte auch ziemliche Angst davor, alleine in der Stadt zu leben. Und ich habe damals ein Märchen geschrieben und dadurch habe ich gelernt, die Angst zu überwinden. Das war damals ein Märchen über einen Vogel, der sich nicht getraut hat, fliegen zu lernen, also zu fliegen. Und mehr über diese Geschichte erzähle ich in der ersten Folge dieses Podcasts. Die heißt: "Wie Schreiben dein Leben verändern kann."

Ja, also jetzt kannst du mal stoppen, wenn du gerade Zeit hast und dich voll und ganz darauf konzentrieren kannst, auf dein Schreiben. Und was fällt dir zu deinem Leben ein? Welche Meilensteine hast du erlebt? Ja, was zeigt dir, dass du es schaffen kannst, dein Leben zu verändern und deine Träume zu verwirklichen? Wenn du das gemacht hast, Dann sind wir auch schon fast am Ende der Folge angekommen.

Lies dir das ruhig ab und zu mal wieder durch, erweitere es, wenn dir was einfällt. Und wenn dir mal wieder was einfällt, wo du weißt: Okay, das habe ich jetzt gerade nicht so geschafft, dann kannst du die erste Übung machen und dann aber wieder gucken, was du alles schon geschafft hast und wo du erfolgreich warst.

Ja, das können Dinge eben sein, die du bisher für klein erachtet hast, wo du gedacht hast, es ist nicht der Rede wert, darüber zu schreiben. Schreib sie trotzdem auf. Du kannst das auch später dann noch ausschmücken, dich an Details erinnern.

Und vor allem schreib auf, das ist ganz wichtig, wie du dich gefühlt hast, wenn es gut gelaufen ist in deinem Leben. Ja, wenn du dich mehr und mehr damit beschäftigst, dann wird es wahrscheinlich eine Veränderung geben in dir und in deinem Leben, weil dann säst du Samen, die für dich positiv sind, die dich glücklich machen, und du säst immer mehr davon, je mehr du dich damit beschäftigst. Erzähl dir diese Geschichten deshalb immer wieder, von den Meilensteinen in deinem Leben. Ja, ich bin der Meinung, es wird dich und dein ganzes Wesen transformieren. Wenn du es dir erlaubst, über dich nachzudenken als eine erfolgreiche Person.

Mir hilft das immer wieder auch, mein Selbstvertrauen zu stärken und wieder neue Meilensteine zu kreieren. Das finde ich auch ganz wichtig. Das kannst du auch machen, weil das wird vielleicht dir dann auch leichter fallen. Ja, bleib dran und hab aber auch Geduld mit dir. Also vielleicht fällt dir erst mal nichts ein oder es klappt nicht so recht, weil doch wieder das andere kommt.

Hab einfach Geduld mit dir, spiel mit den Übungen so, wie es dir gut tut und erzähle dir immer mehr Geschichten, die dein Leben bereichern und die dich hoffentlich froh und glücklich machen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.