10 Minuten Auszeit mit Stift und Papier

Shownotes

Schreiben ist ein mächtiges Werkzeug, auch und gerade dann, wenn du zum Beispiel etwas in deinem Leben ändern möchtest oder überhaupt erstmal Klarheit darüber gewinnen möchtest, was du wirklich willst.

In dieser Podcastfolge stelle ich dir kreative Möglichkeiten für das Schreibritual "10-Minuten-Auszeit mit Stift und Papier vor. Was kanns tdu tun wenn ud gerne morgens schreibst? Was empfehle ich für das Schreiben abends vor der Nachtruhe? Und was gibt es noch für wundervolle Zeitfenster dafür.

Nutze das Schreiben als Selfcare - einen Moment der Ruhe und Kreativität nur für dich!

Ich erwähne ein Buch, was mir vor vielen Jahren geholfen hat: Schreiben in Cafés von Natalie Goldberg. Hier findest du das Buch: https://autorenhaus.de/collections/kreativitat/products/schreiben-in-cafes.

**Mehr über mich:

Ich bin Anne-Kerstin Busch, Schreibmentorin & Transformations-Coach. Mein Anliegen ist es, dich durch das Schreiben zu unterstützen, dass du klarer siehst, in welche Richtung du gehen willst, um dir ein erfülltes Leben zu kreieren.

Außerdem helfe ich Coaches, Heilpraktikern und Berater:innen ihr Ratgeber-Buch oder ihre Business-Story zu schreiben und ihre einzigartige Autorenpersönlichkeit aufzubauen.

**https://annekerstinbusch.com/ueber-mich/

https://schreiboase.de/

Komm in meine kostenfreie Community "Klarheit durch Schreiben"!

Hier erfährst du mehr darüber: https://schreiboase.de/klarheit-durch-schreiben/

Mein neues Buch Wecke den kreativen Funken in dir! mit Journaling-Inspirationen, die dich weiterbringen, bekommst du überall, wo es gute Bücher gibt.

Darum geht es in dem Buch: https://annekerstinbusch.com/wecke-den-kreativen-funken-in-dir/

Hier findest du mich bei YouTube: https://www.youtube.com/@AnneKerstinBusch

Musik Intro/Outro: Sunset Dive von Black Rhomb https://www.premiumbeat.com/de/

Transkript anzeigen

Herzlich willkommen zu dieser Podcastfolge. Unser Thema diesmal: Die 10 Minuten Auszeit mit Stift und Papier. Das ist ein einfacher Schreibmoment für mehr Klarheit im Leben. Wir sprechen darüber, was dir diese Auszeit bringen kann und weshalb du sie machen solltest. Ich zeige dir auch, wie du sie ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst.

Fangen wir an. Es gibt immer wieder Zeiten im Leben, das kennst du wahrscheinlich auch, da hat man das Gefühl, man weiß gerade nicht so richtig, in welche Richtung man gehen will. Oft ist es so, dass sich manche Dinge seltsam anfühlen, die vielleicht früher okay waren. Man hat das Gefühl, manche Dinge passen einfach nicht zu einem. Es kann aber auch ein bestimmter Aspekt im Leben sein, zum Beispiel privat oder auch beruflich.

Einfach eine Sache, wo du gerne mehr Klarheit hättest. Diese 10 Minuten Auszeit mit Stift und Papier, die sollen nicht anstrengend sein für dich, die sollen Wellness sein. Eine Zeit nur für dich. Self-Care, wie man auch sagt, mit modernen Worten, in Englisch, Denglisch. Ja, in diesen 10 Minuten geht es nämlich wirklich nur um dich, um deine Bedürfnisse. Ja, um das, was dich gerade bewegt.

Man hat nicht immer Menschen, mit denen man das teilen kann. Man möchte das vielleicht auch nicht immer mit anderen Menschen teilen, sondern erst mal die Klarheit für sich selbst finden. Und dafür ist das Schreiben ideal. Und natürlich wäre es auch super, wenn du das jeden Tag machen würdest, aber Es ist nun mal so, dass man das auch nicht jeden Tag schafft.

Wenn doch, ist toll. Wenn nicht, gräme dich nicht, mach dich deswegen nicht verrückt und denk nicht: Oh, jetzt schaffe ich das auch nicht oder so, sondern mach es so, wie du kannst. Ich würde sagen, einmal in der Woche sollte es auf jeden Fall drin sein. Vielleicht, dass man auch ähnlichen Zeitpunkt wählt. Dazu komme ich später noch.

Ja, was brauchst du für diese 10 Minuten Auszeit? Natürlich brauchst du einen Stift und Papier oder ein Notizbuch, was du vielleicht unterwegs bei dir hast, oder eben dein Tagebuch. Mach's dir gemütlich mit einer Tasse Tee, einem Cappuccino oder einem Espresso. Und du solltest natürlich einen Platz haben, wo du auch bequem schreiben kannst. Da stellt sich dann die Frage: Mit Tisch oder ohne?

Probier's einfach mal aus. Ich habe auch schon im Bett geschrieben, aber dann hatte mein Tagebuch halt einen festen Einband, sodass ich darauf auch gut schreiben konnte. Mit so einem Notizheft, was so einen flexiblen Einband hat, geht es oft nicht so gut, wenn man keinen Tisch hat. Ja, und jetzt gucken wir mal, wie du diese Auszeit gestalten kannst. Es gibt viele Möglichkeiten, ein paar zähle ich, wie gesagt, schon auf.

Die erste, mit der wir uns jetzt beschäftigen, ist das Schreiben am Morgen. Du wachst auf, Und hast vielleicht schon ein Ritual, dass du meditierst oder irgendetwas anderes machst, dann könntest du auch sagen: Okay, 10 Minuten schreiben ist auch noch drin.

Und was könntest du morgens zum Beispiel machen, wenn du morgens schreibst? Du könntest aufschreiben, was du nachts geträumt hast. Du kannst da gucken: Woran erinnere ich mich? Ist es ein Gefühl? Sind es vielleicht sogar Szenen, an die ich mich erinnere? Und dann könntest du auch sagen: Okay, ich schaue jetzt einfach mal. Was fällt mir zu dem Traum ein? Wie könnte ich meinen Traum deuten für mich? Einfach ganz locker. Wenn dir nichts einfällt, dann eben nicht. Dann hast du den Traum aufgeschrieben.

Du kannst aber natürlich auch Folgendes machen: Du kannst aufschreiben, was dein erster Gedanke war. Was war dein Gefühl beim Aufwachen? Hast du dich vielleicht auf den Tag gefreut? Hast du was Besonderes vor, worauf du dich freust? Oder denkst du eher: „Oh nee, schon wieder der Job. Wann kann ich endlich in Rente gehen?" oder so was.

Ja, und dann kannst du natürlich überlegen: Woran liegt es, dass du dich nicht freust? Nehmen wir mal an, du freust dich nicht, weil wieder Job und so anstehen, und du zählst schon die Tage bis zum Wochenende. Und dann könntest du wirklich einfach mal darüber schreiben: "Ja, das und das und das stört mich. Darüber freue ich mich nicht."

Und wenn du natürlich eine Transformation reinbringen willst, könntest du dann auch schreiben: „Okay, aber dafür bin ich dankbar mit dem Job. Zum Beispiel mein festes Einkommen, mein sicheres." Dass du dir keine Gedanken machen musst, wo das Geld herkommt, sondern am Ende des Monats kommt es automatisch aufs Konto, weil du eben deinen Job machst. Vielleicht hast du auch nette Kollegen, auf die du dich freust oder so.

Ja, dass man sagt, okay, ich kann auch das transformieren. Aber natürlich kannst du auch sagen, erst mal das und das, darüber freue ich mich nicht, dass du dir das aufschreibst, weil wir wollen das nicht wegdrängen, sondern wir wollen es, transformieren. Du kannst natürlich auch schreiben: Mensch, heute habe ich das und das vor und ich freue mich total darauf. Das geht auch.

Ja, was du morgens auch machen kannst, ist natürlich, dass du darüber schreibst, was du an dem Tag erledigen willst. Vielleicht hast du eine besondere Sache, die dir wichtig ist, die du auf jeden Fall erledigen musst. Schreib maximal 3 Sachen auf und wenn du dann dir sagst: "Okay, die Sachen, da möchte ich abends zurückblicken und wissen: Die habe ich geschafft, die sind mir wichtig." Auch das geht.

Ganz wichtig für alle Sessions, egal ob morgens, abends, mittags oder sonst wann, ist es ganz gut, wenn man sich auf ein Thema konzentriert. Also entweder du schreibst deine Träume auf oder deinen Traum, den du nachts hattest, oder du schreibst darüber, worüber du dich freust, oder du schreibst dir 3 Dinge auf, die du erledigen musst oder möchtest, oder du schreibst auf, was dir nicht so gefällt in deinem Leben.

Das könnte ja jetzt das kann ja auch beziehungstechnisch was sein, das muss ja nicht immer der Job sein. Und du guckst aber auch mal, wofür du dankbar bist, dass du mit einem guten Gefühl aufstehst. Dass du das andere nicht verdrängst. Sagst: Okay, das ist da, das darf sein, aber das Ganze hat auch einen Vorteil und es gibt da auch Dinge, für die ich dankbar bin.

Dann kannst du natürlich auch abends schreiben. Also ich bin zum Beispiel eine Nachteule. Ich schreibe immer mal wieder auch, morgens regelmäßig, aber manchmal fällt es mir auch einfach leichter, abends zu schreiben, so zum Abschluss des Tages.

Und hier kommen ein paar Tipps, was du so abends machen könntest. Du könntest dich zum Beispiel damit beschäftigen: Gibt es etwas, worüber du dich geärgert hast, was dich beschäftigt hat, wo du merkst, okay, das kann ich jetzt gar nicht loslassen, das spukt immer noch in meinem Kopf herum? Dann kannst du einfach mal drüber schreiben und dann kannst du auch gucken, okay, wie kann ich das transformieren?

Fällt dir da irgendetwas was ein, wo du sagst: Okay, vielleicht stelle ich mir vor beim Schreiben, ich packe das in ein Paket, was ich zur Sonne schicke und in der Sonne wird es in Licht transformiert oder so etwas. Und dann kannst du mal gucken, hilft dir das, dass das aus deinem Kopf rauskommt? Und du kannst natürlich dann auch darüber schreiben, wie es dir geht, jetzt nachdem du es transformiert hast. Nur als Beispiel. Du kannst natürlich den Schreibprozess abends auch dafür nutzen, dass du darüber schreibst, was du tagsüber erlebt hast und welche Erfolge du verbuchen kannst.

Oder auch, was ich sehr, sehr schön finde, wofür du dankbar bist. Also mal einen Monat lang 5 Dinge aufschreiben abends, für die man dankbar ist, ist eine tolle Methode, eine tolle Möglichkeit, sich selbst in ein Füllebewusstsein zu bringen, in ein Bewusstsein, dass doch vieles im Leben stimmt, auch wenn manche andere Sachen vielleicht noch verbesserungswürdig sind und man noch nicht am Ziel ist. Aber 5 Dinge abends aufschreiben, für die du dankbar bist, ist auch eine tolle Übung.

Ja, jetzt kommt was, was habe ich vor vielen, vielen Jahren immer regelmäßig gemacht. Und zwar, ich habe ein Schreibritual im Café gemacht. Meistens Samstagnachmittag bin ich ins Café gefahren, habe mir ein Buch mitgenommen, und zwar „Der Weg des Schreibens" von Natalie Goldberg, „Writing Down the Bones" heißt das in Englisch. Und heutzutage ist dieses Buch als "Schreiben in Cafés" erhältlich und im Autorenhaus Verlag erschienen. Und das sind immer so kleine Texte, die einen auch zum Schreiben anregen. Also habe ich mich in das Café gesetzt.

Damals gab es leckere Pfannkuchen, die entweder mit Obst gefüllt waren oder auch mit salzigen Varianten. Und so habe ich so einen Pfannkuchen gegessen, manchmal auch 'n Stück Torte und dann, nachdem ich dann auch noch meinen Cappuccino dazu getrunken hatte, habe ich das Buch aus der Tasche geholt, habe einfach intuitiv eine Seite aufgeschlagen und aus dieser Seite zum Beispiel 1, 2, 3 Sätze genommen als Schreibanregung.

Ich habe einfach darüber geschrieben, was mir einfiel. Und das war jedes Mal spannend, welches Thema dann so kam. Ja, und es ist wie gesagt auch nicht wichtig, dass man das gesamte Kapitel liest, sondern greife dir einen Satz raus oder 2 Sätze oder 3 Sätze, die für dich aufleuchten und nimm die zum Schreiben an diesem Nachmittag.

Also das ist auch eine ganz, ganz tolle Sache. Du kannst natürlich auch im Café einfach so schreiben, Freewriting machen, also einfach mal sagen: Ich schlag jetzt mal mein Notizbuch auf und schreib grad, was mir einfällt. Aber manchmal ist so eine Anregung sehr, sehr schön. Und natürlich kannst du auch ein anderes Buch nehmen. Vielleicht hast du selbst Bücher mit Schreibanregungen, Schreibprompts, dann kannst du natürlich auch eines dieser Bücher mitnehmen.

Ja, dann habe ich noch eine Idee, wo du deine 10 Minuten Auszeit machen kannst. Es gibt auch Zeitfenster im Alltag, die einem oft nicht so bewusst sind. Vielleicht hast du gerade einen Termin und musst warten. Du bringst zum Beispiel deine Kinder zum Sport oder zum Musikunterricht.

Also ich weiß noch, als Jugendliche habe ich Geigenunterricht gehabt und erst hatte meine Schwester, dann hatte ich und meine Mutter, die hat immer auf uns gewartet, weil wir haben auf dem Dorf gewohnt und es fuhren die Busse total schlecht. Und meine Mutter hat uns immer zum Unterricht gebracht mit dem Auto. Und in der Zeit, wenn du so etwas machst mit deinen Kindern, dann hast du auch Zeit, diese 10 Minuten Auszeit zu machen, vielleicht auf einer Parkbank oder du setzt dich dann auch in ein Café. Ja, da kannst du zum Beispiel auch mal darüber schreiben, was du in deinem Leben noch so alles erleben möchtest, was noch so deine Ziele sind. Du kannst das auch nutzen, um neue Ideen und Projekte dir anzuschauen, darüber zu reflektieren, was vielleicht der nächste Schritt ist, damit das Projekt erfolgreich wird oder so.

Oder du schreibst eben über etwas, was noch nicht funktioniert hat und reflektierst mal, ob dir irgendwelche Lösungen einfallen. Wichtig ist eigentlich bei all diesen Sachen, dass du von innen heraus schreibst, dass du dich mit der Seele verbindest, deinem Höheren Selbst, dem Herzen oder wie auch immer du es nennen möchtest. Es geht nicht darum, perfekte Texte zu schreiben. Es geht darum, dass du dich mit deinem einzigartigen, ureigenen Potenzial verbindest und das rauslässt, was sowieso schon in dir ist, was dir aber vielleicht noch nicht so bewusst ist. Aber durch das Schreiben kann es dir bewusst werden.

Ja, es kann aber auch ein Zeitfenster in der Bahn oder im Bus sein, Warten am Bahnhof oder wie auch immer. Und hier noch so was ganz Witziges: Ich war mal vor zig Jahren in Berlin, habe mich damals mit einem potenziellen Geschäftspartner in einem Café getroffen. Ich glaube, es war in Friedrichshain und das war ganz lustig, weil in einem hinteren Raum waren rote Waschmaschinen zu sehen, mit denen die Menschen ihre Wäsche wuschen. Währenddessen saßen sie dann gemütlich im Café. Und eine solche Situation könntest du natürlich auch für deine Schreibauszeit nutzen.

Da können ganz lustige Ideen kommen, weil ich habe 2013 ein Buch rausgebracht „Weihnachten Zeit der Wunder" und da habe ich eine Geschichte geschrieben, wo ein Mann seinen Krimi schreibt, kurz vor Weihnachten. Er sitzt im Café und da waren solche Waschmaschinen im Hintergrund. Die Idee habe ich bekommen durch dieses außergewöhnliche Café damals, wo wir uns getroffen haben. Also es kann auch sein, dass eine neue Buchidee dann plötzlich kommt, wenn man irgendwo außerhalb der eigenen vier Wände schreibt. Natürlich auch in den eigenen vier Wänden, aber außerhalb sind noch mal andere Anregungen.

Ja, das war's mal so weit mit meinen Anregungen. Ich hoffe, da ist was für dich dabei. Vielleicht hast du ja auch noch andere Ideen, wann du diese 10 Minuten Auszeit ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst. Ja, und wenn du dran bleibst, dann wird dir das sicher helfen, mehr Klarheit im Leben zu bekommen. Vielleicht entdeckst du auch deine kreative Ader, etwas, was du noch gar nicht kanntest, oder wie gesagt, ein Buchprojekt.

Oder vielleicht findest du sogar ein neues Business, was du immer schon mal machen wolltest, oder eine Reise, wo du denkst: Das will ich auf jeden Fall in dem Leben noch erleben. Also hör dir die Podcastfolge, wenn du magst, auch öfter an oder stoppe und sag: Ja, das probiere ich jetzt aus. Schau, welche Tipps dir gerade wichtig sind. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel, viel Freude damit, eine tolle Inspiration und bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.