Selbstcoaching mit dem Tagebuch
Shownotes
Wie kann dir dein Tagebuch in herausfordernden Situationen helfen, negative Gefühle loszulassen? Wie kann es dir helfen, wenn dich nachts das Gedankenkarussell plagt? Oder wenn du gerade niemanden hast, bei dem du dein Herz ausschütten kannst?
Entdecke in dieser Podcastfolge, wie du dein Tagebuch zu deinem persönlichen 24/7-Coach machen und dir wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern kannst.
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Ich bin Anne-Kerstin Busch, Schreibmentorin & Transformations-Coach. Mein Anliegen ist es, dich durch das Schreiben zu unterstützen, dass du klarer siehst, in welche Richtung du gehen willst, um dir ein erfülltes Leben zu kreieren.
Außerdem helfe ich Coaches, Heilpraktikern und Berater:innen ihr Ratgeber-Buch oder ihre Business-Story zu schreiben und ihre einzigartige Autorenpersönlichkeit aufzubauen.
**https://annekerstinbusch.com/ueber-mich/
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Darum geht es in dem Buch: https://annekerstinbusch.com/wecke-den-kreativen-funken-in-dir/
Hier findest du mich bei YouTube: https://www.youtube.com/@AnneKerstinBusch
Musik Intro/Outro: Sunset Dive von Black Rhomb https://www.premiumbeat.com/de/
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00:00:00: Vielleicht hast du dich das auch schon gefragt, wie das Schreiben dich unterstützen kann, wenn du traurig bist oder wütend oder wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast. Wir alle haben Tage, an denen uns etwas mehr beschäftigt, als es sein sollte. Vielleicht ist gerade irgendetwas in der Welt passiert, was dich traurig oder wütend macht, was dich sehr stark beschäftigt. Vielleicht Gibt es auch ein Erlebnis im Umfeld oder bei dir persönlich in deinem Leben, eine merkwürdige Herausforderung oder etwas, was dich ziemlich stresst? Ja, manchmal hat man keinen Menschen, den man mal eben anrufen kann und wo man sein Herz ausschütten kann.
00:00:45: Und dann kann das Tagebuch helfen. Das kann wie ein 24/7-Coach sein, eine Erste Hilfe, die dir Erleichterung bringen kann mit deinem Problem. Genau darum geht es in dieser Podcastfolge. Wir schauen uns an, wie du dein Tagebuch dafür nutzen kannst, um dich wieder besser zu fühlen. Ja, um vielleicht sogar deutlich deine nächsten Schritte im Leben zu erkennen, um deine Situation zu verändern.
00:01:18: Und wir schauen natürlich auch, wie es dir helfen kann, wenn du wütend bist oder traurig bist. Herzlich willkommen zu dieser Folge von Tinte, Träume & Transformation, dem Podcast für alle, die das Schreiben dafür nutzen wollen, ihr Leben nach ihren Träumen auszurichten.
00:01:37: Ja, letzten Sonntag war so ein Sonntag. Es war einer dieser Sonntage, bei denen man sich wünscht, sie würden nie vorbeigehen, weil darauf ein Montag und eine Arbeitswoche folgen. Aber es war gleichzeitig auch ein Sonntag, an dem ich irgendwie ein bisschen bedrückt war.
00:01:57: Es geschehen so viele Dinge in der Welt, die auch mich beschäftigen. Ja, und dann habe ich ja noch dieses Problem mit der drohenden Baustelle hier in der Wohnung. Ja, da hatte ich ja im März von erfahren und seitdem hängt das auch wie so ein Damoklesschwert über mir. Es sollen alte Wasserleitungen gegen neue ausgetauscht werden und das bedeutet mehrere Wochen lang kein Wasser. Und vielleicht geht es dir im Moment auch so und du hast Momente, wo du die Luft anhältst, weil das Leben dich gerade so sehr fordert.
00:02:31: Manchmal kommt das ja auch gerade nachts. Da wache ich nachts auf, das geht mir auch so, und es geht einem so viel durch den Kopf, man kann seinen Verstand gar nicht beruhigen. Oder eben, wie gesagt, an so einem Sonntag, wo man auch nicht gleich jemanden hat, dem man sein Herz ausschütten kann. Aber wir haben jemanden oder etwas, besser gesagt, etwas, was immer für uns da ist, nämlich unser Tagebuch. Das ist allezeit bereit.
00:03:00: Wir müssen es nur aufschlagen und mit dem Schreiben beginnen. So habe ich das dann auch an dem Sonntag gemacht. Ich öffnete mein Tagebuch und schrieb. Und schon mit den ersten Sätzen habe ich eine Erleichterung gespürt. Und dann habe ich an diesem Sonntag noch eine Zutat hinzugefügt, die mir das Leben noch mehr versüßte.
00:03:22: Aber dazu gleich mehr. Jetzt spür mal kurz in dich hinein: Wie fühlst du dich gerade? Was beschäftigt dich? Schreibe einfach darüber und lass dich von deiner Intuition führen. Schreibe maximal 20 Minuten lang.
00:03:40: Mache diese Übung nur, wenn du Zeit für dich hast und dich wirklich voll und ganz darauf konzentrieren kannst. Wenn du grad Auto fährst oder so, dann machst du sie halt später. Nun wieder zurück zu meinem Sonntag. Also ich entschied mich dafür, einen kurzen Spaziergang zu machen.
00:04:02: Also ein Spaziergang finde ich auch immer sehr gut. So meditatives Gehen. Und so eine Viertelstunde Fußweg entfernt von mir ist eine kleine Eisdiele. Und ich dachte, die Kombination von Eis und Schreiben ist wunderbar, um mir wieder ein gutes Gefühl zu geben.
00:04:20: Und so war es auch. Das Schreiben half mir schon mal, mich besser und leichter zu fühlen. Das Eis sorgte ebenfalls für ein wohliges Gefühl. Ich erzähle ja auch immer gerne wieder, dass es sich lohnt, am Wochenende mal mit einem Notizbuch ins Café zu gehen und zu schreiben. Und Eis oder leckere Torte darfst du dann auch genießen.
00:04:41: Und ich finde, es sind diese kleinen Fluchten im Alltag, die nicht viel kosten, Aber sie machen das Leben irgendwie großartig. Sie erinnern uns daran, dass wir glücklich sein dürfen und uns mit Liebe und Freude anfüllen dürfen.
00:04:57: Es gibt viele Möglichkeiten, das Selbstcoaching mit dem Tagebuch zu machen und einige davon, die stelle ich dir jetzt vor. Ja, frag dich einfach mal: Was brauchst du jetzt gerade? Schreib vielleicht in dein Tagebuch kurz deine Situation und frag dann: Liebes Tagebuch, kannst du mir bitte zeigen, was ich jetzt gerade brauche?
00:05:18: Also vielleicht denkt man ja auch, man braucht dies oder jenes, aber dabei braucht man in Wirklichkeit was anderes. Und durch das Schreiben kommt man auch gut in Verbindung mit seiner Intuition, die vielleicht noch was ganz anderes weiß, was du wirklich brauchst. Ja, und schreib einfach drauflos, schreib alles auf, auch wenn es noch so merkwürdig klingt. Und wenn dir gar nichts einfallen sollte, was ich nicht glaube, aber falls das so ist, dann mach die Übung einfach noch mal an einem anderen Tag oder zu einem späteren Zeitpunkt.
00:05:50: Du kannst dir auch eine andere Frage stellen. Du kannst dich auch fragen: Was bringt mich wieder zum Lächeln? Ist auch eine schöne Frage. Und dann schreibst du auch drauflos. Oder du fragst dich: Wann war ich zum letzten Mal so richtig fröhlich? Und was habe ich da gemacht?
00:06:08: Angenommen, du bist wütend und hast dich über jemanden geärgert. Dann kannst du natürlich auch dein Tagebuch nutzen und ihm anvertrauen, was dich wütend macht. Experimentiere mal damit. Frage ruhig auch mal: Was hilft mir, meine Wut loszulassen?
00:06:28: Schau auf die inneren Impulse von deiner Intuition, die du bekommst, und schreib diese auf. Ja, und dann eine tolle Übung ist es auch, zur Geschichtenerzählerin zu werden oder zum Geschichtenerzähler. Ja, stell dir vor, du schreibst eine Geschichte. Das muss kein Riesenroman sein. Das kann eine kleine Geschichte sein.
00:06:49: Aber dein Hauptprotagonist oder deine Hauptprotagonistin, der oder die hat genau dein Problem. Und dann beim Schreiben kannst du mal gucken, wie sie oder er das lösen würde. Du lässt dich da auch genauso wieder von deiner Intuition führen. Du schreibst einfach nur eine Geschichte. Und die Geschichte hat ja den Vorteil, dass du das Problem so ein bisschen von dir entkoppelst.
00:07:14: Du lässt es in diesem Moment jemand anderen erleben, indem du darüber schreibst, wie er damit umgeht oder sie. Und ein weiterer Vorteil einer Geschichte ist auch: Du kannst deine Fantasie spielen lassen. Ja, verleihe deinem Charakter mehr Selbstbewusstsein oder auch Zauberkräfte. Natürlich kann daraus auch mehr entstehen. Eine Geschichte, die du veröffentlichst vielleicht.
00:07:40: Wer weiß das schon? Ein solches Beispiel habe ich noch am Ende dieser Podcastfolge. Ja, wenn du das Tagebuch zum Selbstcoaching nimmst, kommunizierst du natürlich mit dir selbst. Und je entspannter du bist und je mehr du tiefer, je tiefer du in dich selbst hineinspürst beim Schreiben, dann spricht die Intuition durch dich und dann kannst du ihr lauschen und aufschreiben, was sie dir für Ideen gibt. Ja, und wie schon gesagt, du kannst dich dann belohnen mit einem Eis oder einem leckeren Stück Kuchen.
00:08:13: Das kannst du natürlich auch bei dir zu Hause machen. Kaufst dir vorher Kuchen, machst dir eine Tasse Kaffee, eine Tasse Tee und dann isst du deinen Kuchen. Ja, am Anfang, wenn du am Anfang schreibst: Ja, ich habe dies und das Problem, ich brauche eine Lösung, dann fallen dir vielleicht nur so die üblichen Verstandesargumente ein. So was die rationale Seite dir sagt oder was die Gesellschaft macht, was man halt so macht, wenn man in einer bestimmten Situation steckt. Aber wie schon gesagt, durch den Schreibprozess Kannst du dich mit dem weisen, kreativen Teil in dir verbinden, mit der Intuition, mit dem Höheren Selbst, wie du es auch immer nennen magst.
00:08:54: Und dieser Teil weiß für jedes Problem eine Lösung. Der weiß auch auf alles eine Antwort. Ja, und natürlich erfordert das Übung. Also wenn du das noch nie gemacht hast, dann sei geduldig mit dir. Ich finde, es lohnt sich, das auszuprobieren.
00:09:08: Vielleicht kommt es dir auch erst mal fremd vor. Weil du plötzlich Ideen bekommst, auf die du nie gekommen wärst. Das ist in Ordnung so. Alles Neue fühlt sich am Anfang fremd an, bis man sich mehr und mehr mit ihm anfreundet und es ausprobiert. Es ist ein Schritt aus der Komfortzone heraus.
00:09:28: Und es ist eine Möglichkeit der Selbsthilfe. Eine von vielen. Ja, oft verändert sich in mir schon alleine durch das Schreiben etwas. Doch manchmal ist natürlich auch eine Handlung erforderlich. Dann schaue dir die die Ideen an, die du während des Schreibens bekommen hast.
00:09:46: Ja, nehmen wir Wut oder Trauer. Wenn du da Ideen bekommen hast, deinen nächsten Schritt zu gehen, prüfe sie. Dann schau auch mal mit der rationalen Seite drauf und frag dich: Bin das wirklich ich? Passt das zu mir? Tue ich etwas oder würde ich dann, wenn ich das machen würde, etwas tun, was zum Wohl des Ganzen ist?
00:10:08: Oder würde ich mich oder andere damit verletzen? Wenn ich das, was ich vorhabe, in die Tat umsetze? Beim Ja auf die letzten beiden Fragen würde ich noch mal schauen, ob ich das wirklich mache. Es gibt ja dieses Gesetz von Ursache und Wirkung. Also was wir säen, ernten wir.
00:10:26: Kann man sich so vorstellen. Also wenn ich Rosen säe, werde ich Rosen zum Blühen bringen. Wenn ich Disteln säe, Disteln. Wie auch immer. Und so ist es eben auch mit unseren Handlungen, aber auch mit unseren Gedanken.
00:10:41: Also das ist auch etwas, was ich ziemlich trainieren musste, ständig negative Gedanken zu haben und wie sich das aufs Leben auswirkt und dann umzuswitchen, dass ich positive Gedanken habe. Und das ist auch etwas, was ich nicht immer so einfach finde. Aber es lohnt sich auch, das zu trainieren. Und das kannst du auch mit dem Schreiben machen, indem du zum Beispiel abends 5 Dinge aufschreibst, die dir gutgetan haben. Ja, oder bewusst durch das Schreiben sagst: Okay, wie könnte ich den Gedanken jetzt formulieren, den ich gerade habe, dass es ein positiver Gedanke ist?
00:11:20: Du kannst spielen damit. Du kannst deine Kreativität nutzen. Ja, und nutze dein Tagebuch weise, um mit deiner Intuition zu kommunizieren. Ja, und das innerlich loszulassen, was du nicht mehr brauchst. Wenn es aufs Papier kommt, ist es schon auch ein Loslassprozess, also ein Prozess, in dem du Dinge loslässt.
00:11:44: Mich erleichtert es zumindest immer. Ja, und sei auch geduldig mit dir, wenn Trauer und Wut vielleicht nicht gleich verschwinden, dann schreib am nächsten Tag weiter, am übernächsten und so weiter. Ja, und jetzt noch die Geschichte, wo ich vorhin gesagt habe, was da auch so draus werden kann, wenn man da regelmäßig drüber schreibt.. Also du kennst wahrscheinlich auch Neale Donald Walsch. Von dem hast du bestimmt mal was gehört.
00:12:13: Der hatte eine schlimme Phase in seinem Leben, da ging wirklich alles schief. Und er war so richtig wütend auf Gott. Und dann fing er an zu schreiben und kommunizierte mit Gott, indem er schrieb. Er hat aufgeschrieben, was ihn wütend machte und hatte Fragen. Und er hat Antworten bekommen.
00:12:31: Und daraus sind Bücher geworden: "Gespräche mit Gott". Und diese Bücher wurden alle Bestseller. Eine äußerst kreative Methode ist das Schreiben also, um mit dem Wirrwarr an negativen Situationen im Leben und mit unseren Gefühlen in uns umzugehen. Und ihm hat das dann schließlich viel Erfolg und Erfüllung gebracht.
00:12:59: Ja, jetzt bist du dran. Nimm dir dein Tagebuch, nutze es als 24/7-Coach und mache das Beste aus deinem Leben. Nimm dir die Übung, wo du das Gefühl hast, die passt jetzt gerade zu deiner Lebenssituation und mache das Beste aus deinem Leben.
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