Erlaube es dir groß zu träumen und zu manifestieren (2)

Shownotes

In dieser Podcastfolge bekommst du Tipps und Tricks, wie dein Tagebuch dich dabei unterstützen kann, deine Träume und Visionen zu verwirklichen. Und du erfährst, welche Stolperfallen es beim Manifestieren gibt. Wie falsche Falsche Formulierungen zur Zielerreichung wirken, erzähle ich dir anhand eines Beispiels aus meinem Leben. Außerdem verrate ich dir eine Kraftformel fürs Manifestieren von Träumen.

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Ich bin Anne-Kerstin Busch, Schreibmentorin & Transformations-Coach. Mein Anliegen ist es, dich durch das Schreiben zu unterstützen, dass du klarer siehst, in welche Richtung du gehen willst, um dir ein erfülltes Leben zu kreieren.

Außerdem helfe ich Coaches, Heilpraktikern und Berater:innen ihr Ratgeber-Buch oder ihre Business-Story zu schreiben und ihre einzigartige Autorenpersönlichkeit aufzubauen.

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Transkript anzeigen

00:00:00: In dieser Folge geht es um groß träuimen und manifestieren Teil 2. Ja, und hier verrate ich dir Journaling-Tricks, die dich unterstützen, damit dein Traum Wirklichkeit wird. Doch was ist richtiges Manifestieren überhaupt? Und was ist falsches Manifestieren? Das geht nämlich auch.

00:00:24: Ich werde eine Geschichte von mir dazu erzählen. Welche Rolle spielen deine Gedanken dabei? Und wie kann Journaling dir dabei helfen, dranzubleiben und deinen Traum zu verwirklichen. Genau darum geht es in dieser Podcastfolge. Herzlich willkommen bei Tinte, Träume und Transformation, dem Podcast für alle, die etwas in ihrem Leben bewegen wollen und die das Schreiben als Unterstützung nutzen wollen.

00:00:52: In der letzten Folge ging es darum, was deine wahren Träume sind. Da haben wir erst mal geschaut: Was ist überhaupt ein Traum? Kann man auch was Falsches träumen, weil man vielleicht von jemand anders was übernommen hat, was der nicht verwirklichen konnte oder die? Und was sind wirklich die eigenen Träume? In dieser Folge wollen wir uns damit beschäftigen, wie dir das Schreiben hilft, dass es nicht nur beim Träumen bleibt.

00:01:19: Was ist wichtig? Was solltest du lieber nicht tun, wenn du erfolgreich sein willst? Du kannst das Schreiben dafür nutzen, um dich zu fokussieren. Um dranzubleiben, um deine Schritte in die richtige Richtung zu dokumentieren. Du kannst dich in ein positives Gefühl schreiben und du kannst deine Gedanken und Ideen niederschreiben.

00:01:42: Dabei kommt es auf die Formulierung an. Es kommt auf das Wie an, wie du es machst. Denn sonst kann es passieren, dass sich etwas manifestiert, was du eigentlich gar nicht willst. Genauso ist es mir nämlich gegangen. Man könnte auch sagen, die Stadt, in der ich nie leben wollte.

00:02:03: 1993 war ich in eine Einzimmerwohnung in Wiesbaden gezogen. Das war meine erste eigene Wohnung und ich war am Anfang auch stolz darauf und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Doch dann zog eine Frau über mir ein, die fast jede Nacht Technomusik gehört hat und das Haus war sehr hellhörig. Nebenan wohnte eine ältere Dame. Da kam ich dann von der Arbeit und wusste genau, welche Filme sie sich gerade anschaute, weil das war nicht zu überhören.

00:02:36: Und ich habe gedacht, so geht das nicht. Eine neue Wohnung musste her. Doch ich habe mich natürlich dann auch gefragt, wo sollte diese Wohnung sein? Was ich aber wusste, war, wo ich nie hinziehen wollte, nämlich nach Mainz. Ich arbeitete zwar dort, aber aus irgendeinem Grund wollte ich in dieser Stadt nicht leben.

00:02:57: Und so schrieb und sagte ich immer wieder: Mainz kommt für mich auf gar keinen Fall in Frage. Da ziehe ich nie hin. 5 Jahre lang schaute ich mir Wohnungen in Wiesbaden an, doch es war nie die richtige Wohnung dabei. Und dann geschah es tatsächlich. Eines Tages hing bei meinem Arbeitgeber eine Anzeige für eine Wohnung ganz in der Nähe des Arbeitsplatzes aus.

00:03:24: Irgendwie sprach mich diese Anzeige an und ich habe gedacht: Na ja, Ich kann da ja mal anrufen und einen Besichtigungstermin ausmachen. Und so besichtigte ich die Wohnung. Tja, und was soll ich sagen? Sie wurde meine Wohnung. Sie gefiel mir.

00:03:39: Es waren Bushaltestellen in der Nähe und es war nicht weit zur Arbeit. Aber sie lag in Mainz, dort, wo ich nie hinziehen wollte. Was war also passiert? Damals war ich mit dem Manifestieren von Zielen, Wünschen und Träumen noch nicht so firm. Ich habe mir ständig erzählt, was ich nicht will, was ich nie will.

00:04:07: Noch schlimmer als nicht. Ich wusste damals aber nicht, dass mein Unterbewusstsein nicht und nie überhört. Wenn ich also sage, ich möchte nie in Mainz leben, hört das Unterbewusstsein: Ich möchte in Mainz leben. Also wurde mir die Wohnung in Mainz auf dem Silbertablett serviert. Und mittlerweile wohne ich schon 28 Jahre in dieser Stadt und in der Wohnung.

00:04:34: Etwas, was ich also nie wollte, wurde Wirklichkeit. Natürlich habe ich inzwischen festgestellt, dass es hier auch viel Schönes gibt und manches besser ist, als ich zu Anfang dachte. Und auch die Nähe zum Arbeitsplatz ist natürlich praktisch. Was ich aber mit dieser Geschichte sagen will: Oft wissen wir, was wir nicht wollen und schreiben darüber oder sagen es uns selbst und anderen ständig. Dabei ist es so wichtig zu wissen, was du WILLST und es dann auch zu formulieren.

00:05:08: Der erste Journaling-Trick lautet also: Sage oder schreibe nie über das, was du nicht willst, denn es könnte Wirklichkeit werden. Setze deinen Fokus klar auf das, was du wirklich willst. Und jetzt schauen wir uns einen weiteren Trick an, den du anwenden kannst. Ja, nur den Willen zu äußern reicht nicht. Vielleicht weißt du genau, was du willst.

00:05:40: Das ist schon mal gut. Aber beim Formulieren deiner Ziele gibt es da eine weitere Falle, in die man hineintappen kann. Und diese ist folgende: Ich mache das mal an einem Beispiel von jemandem. Nehmen wir mal an, eine Frau, Marianne Mustermann, sehr einfallsreich, ich weiß, aber nehmen wir sie trotzdem mal, träumt davon, ein Haus in der Toskana zu haben und dort zu leben. Jetzt denkt sie sich vielleicht: Prima, ich weiß, was ich will.

00:06:11: Und dann schreibt sie in ihr Tagebuch: Ich will in einem Haus in der Toskana leben, was ich mir selbst kaufe. Und da haben wir die Falle. Denn mit einer solchen Formulierung verlegt Marianne Mustermann ihren Traum in die Zukunft. Das ist viel zu unspezifisch. Ach ja, irgendwann will ich in der Toskana im eigenen Haus leben.

00:06:33: Da wird es wahrscheinlich lange dauern, bis sie das schafft. Vielleicht schafft sie es auch nie. Wenn es denn Marianne Mustermann wirklich geben würde, Aber vielleicht ist dir das auch schon passiert, dass du gesagt hast: Ich will dies oder jenes. Ja, und jetzt verrate ich dir eine Geheimformel, die dich deinem Ziel näherbringt, wie du es anders machen kannst, wie du nicht sagst: Ich will, sondern wie du das ganz klar formulierst mit einer großen Kraft. Vielleicht kennst du das auch schon.

00:07:10: Wenn nicht, erfährst du es jetzt, und zwar die Ich-bin-Formel. Dieses Ich bin, das stelle ich immer wieder fest, trägt so eine große Kraft in sich. "Ich bin" zeigt nämlich, dass etwas schon Wirklichkeit ist. Du bist schon in einer Situation, wo du, ich sag mal, gerne hin möchtest.

00:07:32: Probier es einfach mal aus. Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem Haus in der Toskana und Marianne Mustermann. Wie fühlt es sich für sie an, wenn sie sagt: Ich will in der Toskana leben, in meinem Haus. Oder: Ich bin in der Toskana und lebe in meinem Haus. Mache das mal mit deinen eigenen Träumen und deinen Zielen.

00:07:57: Und schau mal, fühl mal in dich hinein, ob du einen Unterschied spürst. So tun, als ob du schon dort bist, wo du hin möchtest, und es kraftvoll formulieren mit der Ich-bin-Formel. Das ist hier der große Trick, der weiterhelfen kann. Ja, und es gibt bei der Manifestation noch mehr Zutaten, nämlich deine Vorstellungskraft. Du kannst dir innerlich vorstellen, wie es ist, wenn du schon in deinem Ziel angekommen bist.

00:08:31: Also Marianne Mustermann könnte sich vorstellen und auch darüber schreiben: Ich bin glücklich, Aber nein, das ist eigentlich auch noch zu wenig. Das ist noch zu generisch. Verwende lieber Bilder, Metaphern. Also bleiben wir wieder bei dem Beispiel mit dem Haus in der Toskana. Das könnte so aussehen: Ich sitze auf der Veranda meines Hauses und jede Zelle vibriert vor Glück.

00:08:59: Dankbarkeit durchströmt mich. Das ist eine tolle Art und Weise, zu manifestieren. Man hat einmal das ICH BIN drin, die Vorstellungskraft, wie es an dem Ort aussehen könnte, und man hat auch die Dankbarkeit drin. Also wenn du dankbar bist für das, was noch nicht, ich sag mal, in deinem äußeren Leben sich manifestiert hat, wo du aber innerlich schon hinreisen kannst und dir genau vorstellen kannst, dass es da ist. Und dann gibt es noch einen sehr wichtigen Part, dass man dann natürlich ins Tun kommt.

00:09:37: Welche Schritte kann man gehen? Welche Schritte kannst du gehen, um dein Ziel zu erreichen, um deine Träume zu verwirklichen? Und du kannst das in kleine Schritte aufteilen. Aber tu alles dafür, dass du das Ziel erreichst, dass du deinen Traum verwirklichst. Und irgendwann kommt dann ein Punkt, wo du sagst: Jetzt lass ich los.

00:09:58: Ja, wenn du alles getan hast, was du tun konntest, dann lasse los und lass das Universum oder eine höhere Macht oder wie du es auch immer nennen möchtest, wirken. Und sei wachsam. Schau, was sich für Gelegenheiten ergeben. Höre auf deine Intuition. Welche Impulse bekommst du von deinem Höheren Selbst?

00:10:17: Ja, es ist total wichtig natürlich, wenn du innere Impulse bekommst, was du als Nächstes tun könntest, dass du dir das aufschreibst, möglichst schnell. Auch wenn du unterwegs bist, hast du vielleicht ein kleines Notizbuch dabei oder eine Notiz-App. Und dann schreib das einfach auf, wenn dir eine Idee kommt, denn sonst vergisst du sie eventuell. Schreibe auch mal auf, wo du gerade stehst, was du schon geschafft hast, und schreib deine nächsten Ziele auf. Ja, guck, ob du dir auch einen Zeitplan setzen kannst, der realistisch ist für dich, bis wann du deine Träume verwirklicht haben möchtest und das Ziel erreicht haben möchtest.

00:10:56: Du bist, was du erreichen willst. Natürlich, das sagen ja viele Coaches und ich sage das auch, der Realitätscheck, der berühmte. Man muss schauen: Ist das Ziel sinnvoll für mich? Ja, welche Vor- und Nachteile hat es? Und kann ich das auch wirklich schaffen?

00:11:12: Also wenn man jetzt, sag ich jetzt mal, mit 60 Jahren Primaballerina werden möchte, dann ist das nicht so ganz realistisch. Aber dann kann man auch seine Kreativität in Gang setzen und schauen: Was kann ich tun, was diesem Traum nahekommt, dass ich Ähnliches auch in einem etwas höheren Alter verwirklichen kann. Ganz wichtig finde ich: Spiele mit deinen Träumen, schau sie dir immer wieder an, nimm sie ernst, bleib dran und schaue, dass du sie verwirklichen kannst. Und egal, was andere Menschen dir erzählen. Bei mir war es zum Beispiel mit 16 so, dass ich unbedingt Violinspiel lernen wollte.

00:11:56: Ich wollte Geigenunterricht nehmen und fast alle haben mir davon abgeraten. Die haben gesagt: Das ist zu spät, das braucht man gar nicht mehr anzufangen. Ich hatte aber so das innere Bedürfnis, das zu machen, dass ich Unterricht genommen habe. Und ich bin heute noch froh, dass ich es gemacht habe und dass ich einige Jahre gespielt habe, auch in Orchesterprojekten mitmachen konnte und glücklich war, diesem Traum gefolgt zu sein, egal was andere Menschen gesagt haben. Es ist wichtig, dass du an deine Träume glaubst, dass wir an unsere Träume glauben.

00:12:31: Ja, an die innere Führung, die durch die Intuition kommt, die uns Hinweise gibt, was wir tun können. Und für alles kannst du dein Tagebuch kreativ nutzen. Es ist wie ein 24/7-Coach. 24/7 immer für dich da und hilft dir klarer zu sehen, weil im Schreiben siehst du klarer, wo du hinwillst, was du möchtest. Es hilft dir aber auch, Mut aufzubauen, denn mit jedem Schritt, den du gehst und den du geschafft hast, wirst du mutiger.

00:13:03: Ist meine Erfahrung. Mut, deinen Träumen zu folgen und beim Umsetzen dranzubleiben. Ich wünsche dir ganz viel Freude und Erfolg damit.

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